Ästhetische Chirurgie seit 15 Jahren

15 Jahre im Dienst medizinisch indizierter und rein kosmetischer Chirurgie

Der Anfang war schwer, als im August 1995 die Ästhetik-Klinik ihren Ursprung nahm. Es war vor allem im Osten  ein völlig neues Tätigkeitsfeld und die Scheu der Menschen vor einer chirurgischen Korrektur äußerer Unzulänglichkeiten war riesig groß.

Anfang der neunziger Jahre war die Fettabsaugung  im Osten  noch absolutes Neuland. Eigene Erfahrungen gab es nicht. Über Verbindungen in die Altbundesländer bis hin in die Schweiz wurden Fakten, Informationen  und praktische Erfahrungen eingeholt  und  umgesetzt. Die damals noch rein manuelle Technik der Fettabsaugung  war nicht ohne Risiko, denn die Traumatisierung des Gewebes war relativ hoch und entsprechend auch die Beschwerden und Komplikationen für die behandelten Patienten.

Die entfernten Fettmengen überstiegen bei weitem das heute zulässige Maß. Aber damals gab es noch kein gesichertes Wissen in der Zumutbarkeit.  MEGA-Behandlungen oder  auch Mehrzonenhandlungen  waren an der Tagesordnung. Literweise wurde das Fett abgesaugt. Mit den nicht nur in der eigenen Einrichtung wachsenden Erfahrung und einer immer wieder kritischen Beleuchtung dessen, was man da als Chirurg eigentlich tut, wurden die Absaugungen subtiler und immer mehr entwickelte sich eine Strategie zur gezielten Reduzierung von Fettgewebe mit dem Ergebnis auch einer Köperformung. Das dies auch ganz erhebliche gesundheitliche Aspekte hat, ist inzwischen längst medizinisches Wissen.

Dieser Grundsatz ist bis heute geblieben, nur hat sich die Technik der Fettabsaugung verfeinert. Waren in den ersten Jahren manuelle und maschinelle Absaugungen an der Tagesordnung, so sind dann neue Techniken entwickelt worden: Ultraschallabsaugung, Vibrations-assistierte Fettabsaugung, Elektrolipolyse und schließlich die Absaugung mittels Wasserstrahl.

In den letzten  Jahren hat sich ein ganz klarer Trend zur Qualifikation und zur Qualität solcher in der Regel privat zu bezahlenden Operationen abgezeichnet.

Die in 15 Jahren gesammelten Erfahrungen im Dienste der  Gesundheit  sind  inzwischen eine unumwerfliche Festung geworden, die der Sicherheit der Patienten zugute kommt. Die berufsbegleitende Weiterbildung auf Tagungen und Kongressen auf dem Gebiet der ästhetischen Chirurgie  bilden  das theoretische Rüstzeug,  25 Jahre operative Tätigkeit in der großen Chirurgie und  nun 15 Jahre  ästhetisch plastische Chirurgie sind die fundamentale Basis, auf  der auch für die weitere Perspektive aufgebaut wird.

Hinzu kommt eine breite wissenschaftlich ausgerichtete Tätigkeit auf dem speziellen Gebiet der Chirurgie des Fettes, der Körperstraffungsoperationen nach Gewichtsverlusten, der ästhetisch-plastischen Chirurgie der Mamma und verschiedenen hochspezialisierten Fragen der Stammzelltherapie und Eigenfetttherapie. Es nur ein Frage der Zeit, auch andere Chirurgische Bereiche in das Profil der Einrichtung aufzunehmen. Gesichts- und Hals-straffungen, Nasenoperationen, Ohrkorrekturen, Brustvergrößerungen, Bruststraffungen, Brustverkleinerungen, Faltenunterspritzungen oder medikamentöse Faltenglättungen drängten sich auf. Hierfür wurden qualifizierte Fachkollegen anderer Fachdisziplinen in das Team integriert.

Immer war es das Grundprinzip, aus den eigenen langjährigen Erfahrungen in der Chirurgie:

Der Einzelne kann viel, aber ein Team erfahrener und spezialisierter Fachärzte kann mehr und bildet für die Patienten das zu fordernde und unabdingbare Qualitätsmerkmal. Ein solches Vorgehen  entspricht  keineswegs den täglichen Gepflogenheiten. Und es ist auch durchaus schwer, sich kontinuierlich diesen Anforderungen zu stellen. Aber letztlich beweisen der Weg und die  guten Ergebnisse der Behandlungen, dass  nur das kollegiale Miteinander verschiedener Fachdisziplinen unter einem Dach eine theoretische und praktische Gewähr für Qualität bietet.

Schließlich werden die eigenen Ergebnisse auch im nationalen und internationalen  Maßstab durch Vorträge und Workshops einer breiten wissenschaftlichen Diskussion ausgesetzt und die Aktualisierung von Behandlungskonzepten daher auch ständig weiter qualifiziert oder aber sehr gefestigt. Die praktische Vielfalt widerspiegelt sich auch in der Vielfalt der Kooperationen mit wissenschaftlichen Teilbereichen der Uni Rostock, eigenständigen wissenschaftlichen Forschungsinstituten der Stadt Rostock und auch  weit entfernten Institutionen in Thüringen, Sachsen und Hessen. Neue Forschungsthemen sind gerade aufgelegt. Die Arbeit trägt Früchte.

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