Brustverkleinerungen (Reduktionen) und Bruststraffungen (Lifting)
Große und sehr große Brüste bezeichnet man als Makromastie. Eine solche Situation ist in der Entwicklung genetisch bedingt, wird jedoch durch eine allgemeine Adipositas verstärkt. (Fettgewebsvermehrung)
Nach starker Gewichtsreduktion kommt es auch im Bereich der Brust zu einer Entleerung der Fettzellen und das Volumen der Brust verkleinert sich. Ähnliches spielt sich nach Austragung einer Schwangerschaft ab, hier ist aber die hormonell gesteuerte Rückbildung des Brustdrüsengewebes (Atrophie) vordergründig. Eine Markomastie kann zu erheblichen Beschwerden führen : Rückenbeschwerden, Schulterbeschwerden. Eine Verkleinerung (Reduktion) ist dann sehr oft wünschenswert. Vor der Operation wird auf die Haut ein Raster aufgemalt mit den schon vor der OP festzulegenden neuen Positionen der Brustwarze (MAK)
Die Operation wird in Vollnarkose durchgeführt. Der stationäre Aufenthalt ist in der Regel nur 24 h, nur sehr selten 2 Tage. Mitunter ist es notwendig, in das Operationsgebiet Drainagen einzulegen. Diese werden nach 24 48 h entfernt. Nach der Operation wird ein Bustier für 6 Wochen getragen. Die Arbeitsausfallzeiten sind abhängig von der beruflichen Tätigkeit.
Bei der alleinigen Bruststraffung wird im wesentlichen in gleicher Weise vorgegangen. Hierbei wird aber dann kaum Fett- bzw. Brustdrüsengewebe entfernt In seltenen Fällen ist auch die Kombination aus Straffungsoperation und gleichzeitiger Augmentation (Einlegen eines Silikonkissens) zu überlegen. Eine solche Kombination ist aber nicht unproblematisch und muß sehr gut abgewogen werden.
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