Botox, Hyaluronsäure

Faltenbehandlung

Botox, Hyaluronsäure, Eigenplasma, Medizinisches Needling

Entsprechend der Faltenentstehung unterscheidet man zwischen strukturellen Falten und funktionellen bzw. mimischen Falten. Strukturelle Falten werden mit Hyaloronsäurepräparaten durch Unterspritzung aufgefüllt. Da die Hyaloronsäure aber langsam wieder angebaut wird, muss man solche Unterspritzungen nach Zeiträumen von 6 und mehr Monaten wiederholen.

Mimische Falten werden durch Botox-Präparate (Botulinum-Toxin) quasi funktionell ausgeschaltet. Auch hier ist eine Wiederholung notwendig, weil ebenso wie bei der Hyaluronsäure ein langsamer Abbau des Präparates erfolgt.

Auch mit Eigenfett lassen sich Gewebeverluste korrigieren, allerdings ist der Aufwand durch die notwendige Fettabsaugung nicht unerheblich.

Neu ist in der Faltenbehandlung die Möglichkeit der Korrektur durch körpereigenes Gewebe (plättchenreiches Plasma - PRP), das aus dem Blut gewonnen wird.

Seit langem bekannt ist die Tatsache, dass sich in bestimmten Blutzellen wichtige Wachstumsfaktoren befinden, die Einfluss nehmen auf die Zellproliferation zur Bildung von Bindegewebe, neuen kleinen Gefäßen und anderen Strukturen.

Diesen einzigartigen Umstand kann man sich für die Faltenbehandlung und einen Gewebeaufbau zu nutze machen, indem eine kleine Menge patienteneigenes Blut abgenommen wird und dann besonders aufgearbeitet wird, so dass der mit diesen Wachstumsfaktoren angereicherte flüssige Blutanteil (Plasma) für eine Re-Injektion (Wiedereinspritzung) in das zu behandelnde Gewebe genutzt werden kann.

Da es sich um körpereigene Substanzen handelt, sind allergische Reaktionen ausgeschlossen.

Die Injektionen werden in 4 - 6-wöchigen oder längeren Intervallen vorgenommen. Der Gewebeaufbau stellt sich schrittweise ein und kann bis zu mehreren Jahren anhalten.

Das aktivierte Eigenplasma kann mit Hyaluronsäure gemischt und dann injiziert werden als Volumenersatz. Bevorzugte Regionen hierfür sind Wangen- und Mundpartie. Wird aktiviertes Eigenplasma nur alleine injiziert, spricht man auch von einem sog. Plasmalift. Ein inzwischen sehr bewährtes Verfahren ist die Anwendung eines medizinischen Needlings in Kombination mit Eigenplasma und Hyaluronsäure. Für alle Behandlungen sind sehr eingehende Beratungen notwendig, denn es muss für jeden Patienten im Einzelfall die jeweils beste Behandlungsvariante im Gespräch erarbeit werden, mit allen Vor- und Nachteilen.

Da es sich um körpereigene Substanzen handelt, sind allergische Reaktionen ausgeschlossen.

Die Injektionen werden in 4 - 6-wöchigen oder längeren Intervallen vorgenommen. Der Gewebeaufbau stellt sich schrittweise ein und kann bis zu mehreren Jahren anhalten.

Fadenlift

Die Anwendung von Fäden für eine Stärkung des Bindegewebes ist nicht neu. Aktuell ist das Thema interessant durch die auf dem Markt befindlichen resorbierbaren Fäden. In örtlicher Betäubung werden je nach zu behandelnder Region 10-20 oder auch mehr Fäden in das Gewebe eingestochen und verbleiben dort. Die Fäden lösen sich über einen langen Zeitraum auf und um die Fäden soll es dann zu einer Gewebereaktion kommen, die dann das Gewebe verfestigt. Die Behandlungen bedingen eine Anschwellung der jeweiligen Reaktionen für mehrere Tage und auch kleine Einblutungen sind in der Regel durchaus zu erwarten. Der Behandlungseffekt soll nach Angaben bis zu 12 und mehr Monaten anhalten. Dokumentierte überzeugende Langzeitergebnisse sind bisher spärlich. Klinikeigene Untersuchungen und Ergebnisse sind noch nicht abgeschlossen.